Im Thema "Absicherungen und Finanzen" gehen wir auf den wirtschaftlichen Bereich ein. Hier stehen Euch Informationen zur Verfügung, die für Eure Kommilitonen bisher am wichtigsten waren.
Altersvorsorge
Der Hintergrund:
Der demografische Wandel führt in Zukunft zu massiven Einschnitten im sozialen Sicherungssystem. Die Lebenserwartung steigt, die Geburtenzahlen gehen zurück. In Deutschland zahlt der Arbeitnehmer monatlich seine gesetzliche Rente ein. Diese Beiträge werden jedoch direkt an die gegenwärtigen Rentner ausgezahlt. Das Verhältnis von
Arbeitnehmern zu Rentner nimmt stetig ab.
Die Folge:
Schon heute kommen lediglich vier Arbeitnehmer auf einen Rentner. In weniger als 30 Jahren werden es nur noch zwei Arbeitnehmer pro Rentner sein. Die staatliche Rentenversicherung läuft aus dem Ruder.
Das Problem:
Ein Beitragszahler muss für immer mehr Rentner gleichzeitig aufkommen. Die demografische Entwicklung einer alternden Gesellschaft stellt das deutsche Rentenversicherungssystem vor nahezu unlösbare Herausforderungen. Arbeitnehmer müssen ihre Versorgung im Alter zunehmend selber in die Hand nehmen. Doch was kann jeder konkret für seine private Altersvorsorge tun? Was verbirgt sich hinter Begriffen wie Altersvorsroge-Fonds, Riester oder Rürup? Und welche Altersvorsorgeprodukte sind für jeden Einzelnen am sinnvollsten?
Die Lösung:
Studenten verfügen meist nicht über die optimalen finanziellen Mittel. Doch wer früh mit einer Altersvorsorge anfängt, sichert sich zukünftig geringe Investitionsbeträge und ein relativ hohes Kapital. Mit dem Studentenkonzept stehen Euch hier verschiedene günstige Einstiegsmodelle zur Verfügung.
Berufsunfähigkeitsabsicherung
Die Absicherung gegen die Berufsunfähigkeit ist eine der elementarsten überhaupt. Ein Unfall ist schnell passiert oder eine Krankheit kann schnell dazu führen, dass der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Ansprüche auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente existiert seit 2001 nicht mehr. Somit handelt es sich hierbei um Privatrisiko.
Die Folgen der Berufsunfähigkeit sind lebenslang. Wer seinen Lebensstandard halten möchte, wenn er selber nicht mehr arbeiten kann, kommt um eine private Vorsorge nicht herum. Doch längst nicht jeder hat das Glück, eine gute und bezahlbare Absicherung zu erhalten. Die Gesellschaften wählen Ihre Kunden sorgfältig aus. Grund sind die horrenden Summen, die in einem Ernstfall zu leisten sind.
Je früher, desto besser. Dieser Grundsatz betrifft bei der Berufsunfähigsabsicherung Studenten noch stärker als junge Arbeitnehmer. Denn bevor die gesetzliche Rentenversicherung überhaupt zur Zahlung einer Erwerbsminderungsrente verpflichtet ist, müssen die Versicherten wenigstens 36 monatliche Beitragszahlungen in die Rentenkasse geleistet haben innerhalb der fünf Jahre vor der Inanspruchnahme der Versicherungsleistung. Nur die wenigsten Studierenden können solche Beitragszahlungen vorweisen. Studenten können hier den Studentenstatus ausnutzen und schon heute kostengünstig das zukünftige Einkommen, auf Grundlage des Studiums, absichern. Aus finanzieller Sicht liegen die Tarife für die Berufsunfähigsabsicherung für Studenten deutlich unter den Kosten für Arbeitnehmer.
Optionstarif
Viele junge Menschen würden gerne in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Leider verhindern viele Hürden den jungen Menschen ein frühzeitigen Wechsel in die PKV, wie z.B. die Versicherungspflicht in der GKV, ein Studium oder ein geringes Einkommen bei der Existenzgründung. Wir empfehlen daher den rechtszeitigen Abschluß eines leistungsstarken Optionstarifes, mit dem ein späterer Wechsel in die private Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeiten möglich ist. Als weitere Besonderheit kann der Optionstarif mit einer sofort wirksamen Kranken-Zusatzversicherung ausgestattet werden.
Liquditätsmanagement
Das Liquditätsmanagement dient der absoluten Transparenz Eurer Geldströme. Ein- und Ausgaben werden hier in einem Verhältnis gesetzt, so dass Ihr jederzeit Euer persönliches Ausgabeverhalten nachvollziehen und steuern können. Zeitgleich könnt Ihr über das Überlaufkonzept einen Automatismus in Gang setzen, der es Euch ermöglicht, zinseffektiv zu sparen.
Modulares Vermögensmanagement
Das Modulare Vermögensmanagement (MVM) wurde in Zusammenarbeit mit der Feri Finance AG entwickelt. Ziel dieses benchmarkunabhängigen Konzepts ist es, alle Performancequellen auszunutzen, ähnlich den institutionellen Anlegern oder den großen Stiftungen der US-Elite-Universitäten Harvard und Yale. Unter diesem Aspekt ist die Beimischung von alternativen Assetklassen wie Private Equity, Hedge Fonds und Rohstoffe in einem Portfolio zusätzlich zu den traditionellen Assets wie Aktien und Renten wichtig. Mit diesem strategischen Vermögensaufbau können verschiedene schon erfolgreich eingesetzte Strategien angewandt oder auch auf Eure persönliche Risikotragfähigkeit abgezielte Strategie angepasst werden.